spacer.png, 0 kB
spacer.png, 0 kB
Startseite
Clubreise vom 16.03.12 – 31.03.12 Drucken
Geschrieben von Hans Joachim Battenfeld   
Thursday, 16. August 2012

Das Team von Heli-Sky in Südafrika

Wieder haben wir – nach 2010 - unsere Reiseplanung nach Süden ausgerichtet.

Wir, dass sind: Stefan Seer, Josef Bachleitner, Fritz Struber, Josef Huber.

Bericht als PDF (3,08 MB)

Am Freitag, 16.03.12 haben wir uns am Flughafen Salzburg getroffen um nach Frankfurt zu fliegen.

Von Frankfurt nach Johannesburg erlebten wir Luftfahrtenthusiasten das erste „Highlight“ unserer Reise, ein Flug im Giganten der Lüfte, dem Airbus A 380. Was für ein Erlebnis!

Am Samstag 17.03.12 erwarteten uns nach dem Nachtflug, am Flughafen in Johannesburg dann unser zeitweise in Südafrika lebendes Mitglied Hans Battenfeld und unser südafrikanischer Freund und SA-Linienpilot Derek Lord. Mit einem VW-Bus ging es zum Rand Airport im Außenbezirk von Johannesburg. Gebucht waren hier die Zimmer für eine Nacht in der Dakota Lodge. Dakota??? Richtig...DC 3 das legendäre Flugzeug. Der Besitzer der Dakota Lodge und frühere Captain der South African Airways Flippie Vermeulen ist ein weltweit bekannter Fan und Besitzer dieses Flugzeugs. Er war zu dieser Zeit leider nicht im Land, hatte aber für eine Crew gesorgt, und so war es uns möglich in einer DC 3 über Johannesburg zu fliegen. Reisen im Stil der 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Wieder ein „Highlight“!

Nach der Rückkehr hatten wir die Möglichkeit das Museum am Airport zu besuchen. Hier haben 2 Boeing 747 der SAA nach vielen tausenden von Stunden am Himmel einen schönen Platz am Boden gefunden.

Es handelt sich um eine Boeing 747-200 mit dem Namen „Lebombo“ die 1995 über das Stadion flog, in welchem das Rugby-Team von Südafrika gerade die Weltmeisterschaft gewonnen hatte und von dem bekanntesten Südafrikaner, Nelson Mandela, geehrt wurde.

Dies wurde auch noch einmal in dem weltweit bekannten Film INVICTUS gezeigt. Die andere 747 ist eine SP und wurde speziell für Südafrika entwickelt um zu Zeiten der Apartheit den afrikanischen Kontinent zu umfliegen. Nach einem Abendessen im Harvard Cafe (benannt nach der North American T6, in Südafrika Harvard genannt) sind wir dann müde ins Bett gefallen.

Der nächste Morgen Sonntag 18.03.12 brachte nach dem Frühstück eine Fahrt zurück zum Flughafen Johannesburg International (O R Tambo). Hier haben wir uns zunächst von Derek verabschiedet um dann mit der SAA im Airbus 319 nach Livingstone (ein gemütlicher kleiner Flughafen in der ehemaligen Hauptstadt) in Sambia zu fliegen.

Nach der Landung sind wir zum Ankunftsgebäude gegangen, um ein Visum zu bekommen. Kosten: 50 US$. Wir haben dann auch in unserem „Zambezi Sun Hotel“ schnell gelernt, dass hier der US $ zählt und nicht die Landeswährung KWACHA.

Die Buchung des Zambezi Sun Hotels war ein Glücksgriff, denn es hat eine wunderbare Poollandschaft und, ganz wichtig, es liegt nur wenige Gehminuten von den Victoria Wasserfällen entfernt.

Die Wasserfälle wurden am Montag 19.03.12 ausführlich inspiziert und, wichtig für einen Helikopter Club, dann am Nachmittag mit einer EC 130 überflogen.

Bei der Rückreise vom Helikopter Landeplatz musste unser Jeep stoppen, da sich eine Elefantenherde entschieden hatte, die Straße zu überqueren.

Der Dienstag 20.03.12 brachte einen „Game Drive“ im nahen National Park.

Mittwoch 21.03.12 war Reisetag. Von Livingstone zurück nach Südafrika und zwar mit einer Jetstream 41, ein Reisegefühl fast wie im Privatflieger, zum Airport Krüger International. Ein kurzer Transfer brachte uns zu unserer Basis für die nächsten 3 Tage: der Jatinga Lodge in White River, nicht weit von Nelspruit entfernt.

Am Donnerstag 22.03.12 stand wieder Sightseeing auf dem Programm. Mit dem Toyota Bus ging es zunächst zur „Mercy Air“, einer schweizerischen Hilfsorganisation.

Mit einem Eurocopter AS 350, mit „N- Registrierung“, werden Hilfsflüge, speziell ins benachbarte Mocambique, durchgeführt.

Von dieser Basis haben wir in unserem Bus dann das eigentliche Ziel des Tages, den Blyde River Canyon, angesteuert. Hier wurden die vielen Aussichtspunkte am Canyon angesteuert: Three Rondavells, Bourkes Luck Potholes, God’s Windows, Pinnacle usw.

Zurück ging es nach Nelspruit zum alten Flughafen, um hier die Helis der Polizei-Flugstaffel in Augenschein zu nehmen. Zurück zum Abendessen in unserer Lodge und dann früh in die Federn, denn das Frühstück am nächsten Morgen war um 5 Uhr...richtig!!...5 Uhr angesetzt. Warum????

Es ging am Freitag 23.03.12 um 5 Uhr in den Krüger National Park zum Beobachten der Tiere.

Und die warten nun einmal nicht, bis die Touristen ausgeschlafen haben.

Es hat sich gelohnt so früh das Bett zu verlassen, denn von den BIG FIVE haben wir bis auf den Leopard alle gesehen, auch die scheuen Löwen.

Ein unvergesslicher Tag.

Der Samstag 24.03.12 war wieder Reisetag: von Krüger International nach Cape Town International. Derek hat uns hier wieder in Empfang genommen und auch für uns wieder einen Hyundai Bus gebucht. Vom Airport direkt zum B&B Berrydel in Somerset West.

Nach einem kurzen Bad und einem Wechsel der Kleidung waren wir schon wieder auf dem Weg zu einer Musikveranstaltung in Stellenbosch.

Am Sonntag 25.03.12 war dann Ausschlafen angesagt, um danach ein ausführliches Frühstück gemeinsam mit unserem Geburtstagskind Hans auf der wundervollen Terrasse des Berrydel zu genießen, einschl. Blick über Somerset West und der False Bay.

Anschließend gab es die übliche Besichtigung von vielen touristischen Punkten in Kapstadt (Fa. HELI am Capetown International, Waterfront, Rundfahrt).

Das Abendessen fand im „Big Easy“ (gehört Ernie Els, dem wohl neben Gary Player bekanntesten südafrikanischen Golfer) statt.

Es gab hier den Geburtstag von Hans zu feiern und so durfte auch der gute Rotwein aus der Region Stellenbosch nicht fehlen. Von hier zurück zum Guesthouse Berrydel.

Am Montag 26.03.12 waren es wieder Flugzeuge und Helikopter die unsere Aufmerksamkeit hatten.

Stefan hatte in Stellenbosch die Möglichkeit, in einer RV 8 etwas Kunstflug zu erleben. Von Stellenbosch zum nächsten Flugplatz: Fisantekraal.

Ausführliche Besichtigung einer Huey (die auch schon in Vietnam war) die zur Bekämpfung von Waldbränden eingesetzt wird. Fliegen konnten wir hier leider nicht .... und es gab nur für eine kurze Zeit lange Gesichter...denn der Besitzer vermittelte uns einen Kontakt in Tulbagh zu einem anderen Besitzer einer Huey......und???, ja wir können am Mittwoch kommen und selbst die Huey fliegen. Wie bitte??? Doch, doch, es ist kein Traum...nur noch zweimal schlafen und es ist Bescherung.

Der Montag brachte noch einen Besuch im Einkaufszentrum Canal Walk und das Abendessen.

Der Dienstag 27.03.12 sah dann wieder Helikopter im Vordergrund. Bei Heli Cape Town, uns schon bekannt von der Reise 2010, hatten wir einen Robinson R 44 und einen Eurocopter EC 120 gebucht.

Die Route sah vor: Flug über Kapstadt, entlang der False Bay zum Sir Lawry’s Pass, dann Theewaterskloof und Franschhoek Pass zum Weingut Haute Cabriere mit Landung auf dem Helipad, dass sich auf dem Dach des Weinkellers befindet.

Glücklich waren die, die nicht fliegen mussten, denn den Piloten entging das „Wine Tasting“.

Weiter ging es zum Flugplatz des Stellenbosch Flying Club. Viele Freunde konnten hier begrüßt werden. Dann noch der kurze Flug zum Cape Town International.

Am Abend fand eine Grillparty im Stellenbosch Flying Club statt, mit musikalischer Untermalung durch einen Gitarrenspieler...doch es wurde nicht spät, der Mittwoch stand vor der Tür und die Spannung stieg....

Endlich: Mittwoch 28.03.12!! Auf nach Tulbagh zur Basis der „Working on Fire Company”. Nur noch ein paar Meter Fahrt und, ja, nach einer letzten Biegung sehen wir sie, die Huey....

Die 4 Piloten durften sie dann unter den Augen von Fluglehrer Darell jeweils 15 Minuten in den Bergen rund um Tulbagh fliegen...ein unbeschreibliches Erlebnis, ohne Worte.....

Das HIGHLIGHT der Reise... Doch auch ein so toller Tag geht einmal zu Ende und wir mussten Abschied von der Huey nehmen. Goodbye wir sehen uns wieder. Eine kurze Fahrt brachte uns in das Ortszentrum von Tulbagh.

Hier haben wir dann draußen zu Abend gegessen und hatten somit die erste Möglichkeit unsere Erlebnisse auszutauschen.

Dann die Rückfahrt nach Somerset West zum B&B.

Am Donnerstag 29.03.12 war Kofferpacken angesagt, denn am Nachmittag ging es von Kapstadt wieder nach Johannesburg und weiter wieder mit der A 380 nach Frankfurt, am Freitag 30.03.12 von dort ein kurzer Hüpfer nach Salzburg.

Ja, auch eine schöne Reise endet einmal, aber .... man kann ja mal wieder mit der Planung für eine neue Reise beginnen, oder auch mal einen kurzen Trip planen. Was steht an, ja, genau, eine Besichtigung bei Eurocopter in Donauwörth. Demnächst mehr hier auf dieser Website......

HJB (Hans Joachim Battenfeld)

 
< Zurück   Weiter >
spacer.png, 0 kB
spacer.png, 0 kB
spacer.png, 0 kB