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Erfolg für österreichische Heli-Piloten – Gold im Free Style !! Drucken
Geschrieben von Walter Huber   
Tuesday, 16. December 2008

 In der Zeit vom 13.August bis 18.August fand in Eisenach/Deutschland die 13.Helikopter-Weltmeisterschaft statt.
44 Teams aus 10 Nationen kämpften in 5 Disziplinen vier Tage lang um die begehrten Medaillen.
Das Heli Sport – Team Austria des Österreichischen AeroClub und des Österreichischen Bundesheeres nahm an dieser WM mit 4 Mannschaften teil.

In den 4 WM-Bewerben „Navigation“ – „Präzision“ – „Slalom“ – „Postman“ konnte die österreichische Nationalmannschaft nach anfänglichen Problemen beim 1.Bewerb wieder an die Spitze anschließen.
Nach 3 Bewerben lag Österreich in der Teamwertung auf  Medaillenkurs; erst im allerletzten Bewerb “Postman“ wurde die österr. Nationalmannschaft um knappe 15,2 Punkte (3256,2 gegen 3241,0 Punkten gesamt) von der englischen Nationalmannschaft überholt, damit liegt die österreichische Mannnschaft in der Endabrechnung am undankbaren aber doch beachtlichen 4.Platz.

In der Einzelwertung hat diesmal wieder Russland eindeutig gewonnen, mit einem 6. Platz hat das Militärteam Günther Kremlicka / Gerd Luxbauer der österr. Nationalmannschaft auf einer Alouette 3 des Hubschraubergeschwaders Aigen aber doch noch bewiesen, dass die Helikopterpiloten aus Österreich in der vordersten Liga mitspielen !

 Dies hat auch eindrücklich Stefan Seer, Berufspilot und Fluglehrer aus Wagrain, bewiesen:
Stefan Seer konnte auf einem Helikopter der Type Robinson R-22, mit dem er schon an 2 WM’s und vielen internationalen Meisterschaften teilgenommen hat, bei dem Bewerb Free Style“ die Goldmedaille holen !!!

Der Bewerb „Free Style“ wird nur bei Weltmeisterschaften geflogen und ist kein Pflichtbewerb für alle Teilnehmer.
Das ist darauf zurückzuführen, dass für diesen Bewerb nicht alle HS geeignet und auch besondere Vorbreitungen notwendig sind.

Beim Free Style hat der Pilot in einer Box von 500 x 500 m Seitenlänge und einer Höhenbegrenzung von 150 m ein frei gewähltes Kürprogramm mit einer Dauer von 3:45 bis 4:00 min zu fliegen.
Die Flugfiguren dürfen die Flugwerte des jeweiligen HS-Typen, die im Flughandbuch genau festgelegt sind, nicht überschreiten.
Das Programm muss in der festgelegten „box“ geflogen werden.
Abweichungen, Zeitüberschreitungen und Überfliegen der Grenzen führen zu Punkteabzügen
Die Bewertung erfolgt durch Schiedsrichter, wobei besonderer Augenmerk auf die Schwierigkeit des Programms, die Zeiteinteilung, die künstlerische Zusammenstellung, die Exaktheit und Zusatzmittel wie Musik und Rauch gelegt wird.

Stefan Seer hat mit seinem exakt geflogenen rhythmischen Programm, unter besonderer Beachtung der für  HS typischen Bewegungen, mit Musikunterlage und Raucheinsatz alle internationalen Schiedsrichter besonders beeindruckt.
Sogar bekannte Größen wie den deutschen Free-Styler Günther Zimmer, der in seinem Programm besonders durch Loopings beeindruckte, oder den mehrmaligen Freestyle World Champion Dennis Kenyon aus England hinter sich gelassen.

 
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